Der zerrissene Vorhang

BAJ (4)

 

Heute habe ich mir noch einiges an Zubehör fürs Bible Art Journaling (siehe Artikel von gestern) gekauft und Matthäus 27,51 – passend zum Karsamstag bearbeitet.

 

 

 

BAJ (3)

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BAJ

BAJ (2)ist die Abkürzung für Bible Art Journaling (keine Angst – ich wusste bis vor kurzem auch nicht, was das ist). Es bedeutet, sich kreativ mit der Bibel auseinanderzusetzen und seinem Gestaltungsdrang freien Lauf zu lassen.

Ich dachte immer: Nee, das ist nichts für mich, ich kann ja nicht so toll zeichnen und malen.

Zum Geburtstag bekam ich die Journaling Bibel und eine Goodie bag („Gutes-Tüte“) dazu. Und noch ermutigende Worte von den Frauen-Freundinnen, die sie mir geschenkt haben: Trau dich! Fang einfach an! Vergleich dich nicht mit anderen!

So habe ich mich das erste Mal versucht – heute, am Karfreitag – an den letzten Worten Jesu am Kreuz:

ES IST VOLLBRACHT!

Hier seht ihr das Ergebnis:

BAJ (1)Also, es ist erst mal ein Anfang, ich trau mich auch noch nicht so richtig, den Text komplett zu übermalen. Aber es war auf jeden Fall eine gesegnete Zeit mit Gott und hat mir die Wahrheit von Karfreitag ganz tief ins Herz sinken lassen.

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Entzug

holzEs lässt in meinem Tagesablauf wirklich eine Lücke, dass ich zurzeit nicht Facebook und Twitter checke.

Plötzlich ist einiges an Zeit übrig, mit der ich nichts richtiges anzufangen weiß. Denn komischerweise habe ich oft auch zu den Sachen, die mir normalerweise Spaß machen würden, keine Lust. Ich muss es erst wieder lernen, meine Komfortzone zu verlassen.

Aber wenn ich mich dazu aufraffe, merke ich, dass es total schön ist, zum Beispiel den beginnenden Frühling draußen zu genießen. Ich besuche Freundinnen oder lade jemanden auf nen Cappuccino ein. Ich habe schon tatsächlich wieder Postkarten geschrieben und mehrere Bücher verschlungen. Heute habe ich die Deko für meinen B-Day gebastelt.

Wie schön ist doch das analoge Leben!

Was bringt’s?

buchGestern Abend habe ich mich wirklich mit einem Buch auf dem Sofa wiedergefunden. Na gut, es war ein e-Book. Und eigentlich waren es drei, die ich parallel lese, weil die Bücher, die ich auswähle zum Lesen, meist so gehaltvoll sind, dass ich sie nicht hintereinander weg lesen kann. Ich bin Springleser sozusagen.

Pinterest hat mich nach ein paar Tagen, wo ich es sozusagen als „Ersatz“ für facebook und twitter andauernd nachgeschaut habe, auch nicht mehr so gereizt. In meinem Newsfeed wiederholen sich doch bestimmte Ideen immer wieder und ich bin innerlich nur zerstreut statt dass es mir echten Gewinn bringt.

In einem Buch zu lesen hilft mir, mich länger auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren und damit echten Samen in mein Herz zu säen, der dann Wurzeln schlagen und aufgehen kann. Weiterlesen

7 Wochen weniger & bewusster

Am 1. März begann die Fastenzeit. Diese 40 Tage nutzen viele Christen, um sich auf Ostern – das Leiden und Sterben von Jesus – vorzubereiten.

Es gibt da viele Aktionen, die angeboten werden, bei denen Mann oder Frau mitmachen kann.

Ich habe mich dieses Jahr für diese entschieden:

7 Wochen weniger online & bewusster leben

Das ist wirklich mein Thema, weil ich viel Zeit im Internet verbringe und oft nicht nur sinnvoll, d.h. ich schlage damit auch viel Zeit tot. Was mich dann leer und unzufrieden zurücklässt. Und das real life – das echte Leben – kommt damit zu kurz.

Eigentlich habe ich’s mir nicht vorstellen können, aber am Dienstagabend überkam mich ein Anflug von Mut und ich habe entschieden, die 7 Wochen auf facebook und twitter zu verzichten. Das ist für mich echt ne Herausforderung.

Und was tu ich jetzt? (bitte nicht lachen!)
Ich scrolle Pinterest! Das ist ja nicht verboten – aber es ist genauso ein Zeit totschlagen wie die anderen Social-Media-Plattformen. Ja gut, man kann viele gute Ideen bekommen, aber am Ende summt der Kopf… Weiterlesen

nun doch…

bullet_journalNachdem ich im letzten Beitrag noch vollmundig verkündet habe, dass ich kein Bullet Journal führe, hat’s mich nun doch erwischt und ich habe mir die Grundausstattung zugelegt.

Ich bin ja jemand, der gern Listen zum Abhaken macht (und so besser vor Augen habe, was ich geschafft habe).

Leider bin ich im Schönschreiben nicht so begabt, so sieht mein Journal zunächst noch ziemlich minimalistisch aus. Dafür habe ich mir einige lustige Bildchen im Netz gesucht, die ausgedruckt und eingeklebt (z.B. für meinen Gewichts-Tracker)

Wer nicht weiß, was ein Tracker ist (die wörtliche Übersetzung ist Fährtensucher) – hier ein Beispiel: Wenn ich eine bestimmte Gewohnheit etablieren möchte – z.B. 2 Liter täglich trinken – kann ich für jeden Tag, an dem ich es geschafft habe, ein Kästchen ausmalen. Und je länger die Kette wird, umso weniger werde ich sie unterbrechen wollen. Damit schaffe ich mir selbst einen Anreiz.

Damit mein Bullet Journal doch bald noch etwas schöner aussieht, habe ich mir eine Schablone mit Bannern, Flaggen und Symbolen bestellt (hier).

Na, auch infiziert? 🙂

verlinkt

qr-codeNein, ich mache kein BibelArtJournaling und benutze kein Bullet-Journal (was das ist, habe ich heute erst hier gelernt).

Für mich ist es immer noch das Tagebuch, in dem ich mit einem schönen Füllhalter schreibe und mich in Gestaltung austobe. Ich klebe alle mögliche Erinnerungen ein (z.B. die Serviette vom Griechen, wo wir vorigen Sonntag zu Mittag waren), liebe Washi-Tape und hab einen altmodischen Datumsstempel.

Das macht mir Spaß und ist an manchen Tagen die Leiter, die mich aus meinem Loch wieder heraussteigen lässt.

Heute habe ich eine interessante Möglichkeit entdeckt, die den Zugang von Papier zu Internet erlaubt: Ich habe mir vom gestrigen Blogartikel auf 365jedentageinfoto einen QR-Code erstellt und den ausgedruckt und eingeklebt. So kann ich auch später meine Diashow angucken und sehe da die Bilder, die zu viele wären, um sie alle einzukleben.

Wenn du Lust hast, kannst du den QR-Code scannen und kommst zu besagtem Blogartikel.

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Das Spiel ist aus!

spielistausEine markante Melodie ertönt: Kling-klang-klong – Das Spiel ist aus! Klick! Gleich starte ich eine neue Runde.

Ich geb’s zu: Ich bin ein bisschen süchtig – spielesüchtig – also ComputerSpieleSüchtig. Vor kurzem habe ich ein neues entdeckt (nein, was ganz harmloses, nur so ein Puzzlespiel) und das frisst jetzt meine Zeit.

Schneller als man sich versieht, ist eine Stunde rum, „totgeschlagen“.

Klar, man kann dabei gut abschalten, es beruhigt auch irgendwie und es ist ein tolles Gefühl, wenn man den Highscore überboten hat.

Aber was bleibt? Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

24_weihnachtenall meinen Blogleser*innen

Ich wünsche euch, dass ihr euch neu darüber freuen könnt, dass Gott Mensch wird und uns so nahe kommt und dass diese Freude mit euch geht auch ins neue Jahr.

Heute, am Heiligabend, haben wir bei uns in der Gemeinde eine Weihnachtsfeier für Einsame, die sonst Weihnachten allein verbringen müssten. Dort werde ich mit dabei sein und helfen (und dann bin ich auch nicht alleine). Einige Leute verteilen außerdem Geschenke an Menschen in der Stadt, die Heiligabend arbeiten müssen. Dabei ist auch ein Brief, den ich diesmal schreiben musste durfte und den möchte ich gern mit euch teilen. Weiterlesen