sudokuIch liebe SUDOKUs – unter einer Bedingung: Sie müssen schwer sein! Ich löse sie am liebsten auf meinem Tablet (mit dieser App). Das hat mehrere Vorteile: Ich brauche kein Papier und keinen Stift, ich kann kleine Zahlen als Merkhilfe in die Kästchen schreiben (gut, das geht mit Papier und Stift und Radiergummi auch). Was aber mit der Papiervariante nicht geht, ist folgendes: Ich kann mir Hinweise anzeigen und das Ergebnis zwischendurch überprüfen lassen. Ich kann beliebig viele Züge rückgängig machen.

Jetzt wird jemand sagen: Das ist doch dann gar kein richtiges Raten mehr – und das stimmt ja auch. Am Anfang hatte ich den Ehrgeiz, Hinweis und Überprüfen nicht zu benutzen, ich musste es unbedingt selbst lösen, egal, wie lange es dauert. Aber manchmal war’s doch einfach zu schwer.

Am Ende gibt’s eine Statistik, da werden die besten 10 Zeiten von jeder Schwierigkeitsstufe angezeigt. Und wenn ich Hilfe benutzt habe, ist ein Sternchen dran: Sukodo durch Helfer gelöst. Das ist dann eben außer der Wertung und kratzt ein bisschen an der Ehre.

Im Leben ist es oft auch so: Ich stehe vor einem Problem und möchte es gern selbst lösen. Aber ich merke, wie ich an meine Grenzen stoße. Es fällt mir nicht immer leicht, um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen. Doch eigentlich könnte ich dankbar sein: dafür, dass es Hilfe gibt und dass ich nicht alles allein regeln muss und dass ich Menschen um mich habe, die mich unterstützen.

Ebenso möchte und kann ich anderen Hilfe geben.

♫ ♪ Gut, dass wir einander haben ♫ ♪

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