wegGestern war ich von 8:00 bis 20:00 Uhr außer Haus unterwegs. Vormittags hatte ich einen Termin in der Spitzenstadt und nachmittags Unterricht. Da ich ja mit entschleunigenden Verkehrsmitteln unterwegs bin, lohnte es sich nicht, zwischendurch nach Hause zu fahren.

Trotzdem habe ich das Ganze nicht als Stress empfunden, sondern die Zeiten dazwischen als Haltestellen und Pausen genossen. Im Zug oder Bus kann ich gut lesen (ohne dass mir dabei wie beim Autofahren schlecht wird), zum Mittag hatte ich mich bei meiner Schwiegermutter eingeladen (die ist nämlich ne Gute!) und dort habe ich auch noch ein Käffchen und ein Pläuschchen auf der Gartenbank genossen, die Wege zwischen meinen Schülern laden ein zum Eintauchen in den Herbst und halten fit.

Es ist eine Frage der Einstellung: Ob ich mir Leid tue, dass ich kein Auto mehr habe oder einfach die Vorteile und neuen Möglichkeiten sehe. Ich will das Letztere wählen.

Der Optimist sagt: Das Glas ist halb voll, der Pessimist: Das Glas ist halb leer – mein Becher fließt über!
Psalm 23,5 (ELB)

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