dankbarHeute ist ein Nebel-Regen-Niesel-Tag. Wo ich sonst von meinem Schreibtisch aus ins weite Land schaue, kann ich gerade mal die Kirchturmspitze meines geliebten dörflichen Stadtteiles sehen.

Es gibt auch solche Nebel-Regen-Niesel-Tage für die Seele. Bei mir ist es gerade – Gott sei Dank (und das meine ich wirklich) – nicht so. Ich schreib das öfter mal, weil es bei mir auch öfter Thema ist (und ich das an mir gar nicht mag).

Neulich hat mir eine Freundin, die mir an einem solchen Tag Schulter und Ohr geliehen hat, geraten, ein Dankes-Büchlein zu führen. Immer, wenn ich etwas habe, worüber ich mich freue und wofür ich dankbar sein kann, soll ich es da hinein schreiben und dann kann ich mich an grauen Tagen aufbauen, wenn ich es zur Hand nehme und darin lese.

Ein Schritt weiter wäre, auch an Tagen, wo scheinbar gar nichts Gutes war, 3 – 5 Dinge zu finden, die es wert sind, im Dankbuch festgehalten zu werden.

Es ist ja oft auch eine Frage der Perspektive. Zum Beispiel habe ich in den letzten zwei Wochen mir einige schöne Dinge gekauft. Anstatt mich darüber zu ärgern, dass ich viel Geld ausgegeben habe, kann ich mich auch einfach der schönen Sachen erfreuen und sie ohne schlechtes Gewissen benutzen und genießen.

Übrigens war dieses Büchlein, was ich als Dankbuch eingerichtet habe, früher mein Tankbuch. Aus Tankbuch wurde Dankbuch. Oder andersherum: Dank füllt den (emotionalen) Tank. 🙂

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