Ab und zu habe ich schon mal Bibelverse vertont – und ich finde das eigentlich zu schade, um es für mich zu behalten.

Heute war ein sehr bekannter Vers in der Tageslosung:

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
Sprüche 3, 5-6 (LUT)

Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht:

Im Allgemeinen halte ich mir für einen angenehmen Zeitgenossen, auf den Verlass ist. Ich versuche, soweit das in meinen Möglichkeiten steht, meine Versprechen einzuhalten, pünktlich zu sein und Bescheid zu sagen, wenn mal was dazwischen kommt. Aber es gibt Situationen, die habe ich nicht in der Hand. Da merke ich, wie mir die Felle wegschwimmen und dann kann ich für mich selbst nicht garantieren.

Plötzlich frage ich mich: Worauf ist überhaupt noch Verlass? – Auf Gesundheit, Arbeit, Stabilität in Beziehungen? Wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue, sehe ich soviel Zerbruch, Leid…

Da bin ich froh, dass ich jemanden kenne, auf den ich mich absolut verlassen kann: meinen Vater im Himmel! Er ist immer da, auch wenn alles andere wegbricht.

Und warum soll ich mich nicht auf meinen Verstand stützen? Ich bin doch nicht blöd, hab in der Schule gut aufgepasst, meinen Berufsabschluss ganz gut hingekriegt und denke, inzwischen auch ein bisschen Lebenserfahrung angesammelt zu haben.

Vor kurzem bin ich auf das sogenannte Johari-Fenster aufmerksam geworden.

Hier kann man nachlesen, was das ist – und hier gibt’s ein ganz niedliches Bild dazu.

Da gibt es also einen Bereich in meinem Innern, den kennen weder andere Menschen von mir, noch ich selber. Mein Unbewusstes, mein Innerstes – das kennt nur Gott. Er hat mich ja gemacht. Und deswegen ist es gut, mich selbst nicht als letzte Instanz zu sehen, sondern Gott zu bitten, dass er mir zeigt, wie ich wirklich bin und wo er mich verändern möchte. Und in Entscheidungen ihn um Rat zu fragen.

Ach so, das Lied wollt ihr gerne hören?

Und Noten und Text gibt’s auch dazu → Verlass dich auf den Herrn

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