audacityGestern, nach meinem Klavierbeitrag beim Frauenfrühstück, bat mich eine Frau um meine Karte (und „zufällig“ hatte ich auch welche einstecken) – sie würde mich gern mal einladen. Der Techniker fragte, ob ich eine CD mit Aufnahmen von mir hätte…

Nein, so was habe ich noch nicht gemacht. Mir fällt es schwer, fehlerfrei ein Stück einzuspielen. Live ist das ja weniger schlimm, aber für eine Aufnahme möchte es schon perfekt sein.

Nun, das wäre doch heute im digitalen Zeitalter kein Problem, da spielt man die Sequenz noch mal und dann wird es reingeschnitten.

Zu Hause dachte ich: Ein Aufnahmegerät habe ich und ein Programm zum Bearbeiten auch. Vielleicht ist es gar nicht so schwer. Dann habe ich das erste Stück aufgenommen und siehe da: Das Bearbeiten erwies sich als Kinderspiel mit dem Ergebnis einer fehlerfreien Aufnahme – wenn auch nur in Wohnzimmerqualität. Den Nachmittag verbrachte ich abwechselnd mit Aufnehmen und Bearbeiten. Es war ungeheuer entspannend, beim Einspielen zu wissen: Es ist nicht so schlimm, wenn mal ein Ton daneben geht.

Und das war mir ein Bild für das, was Gott mit uns macht: Er schneidet einfach die Fehler raus, d.h. er vergibt uns unsere Fehltritte, wenn wir ihn darum bitten. Wir brauchen keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Er befreit uns von unserer Schuld und sieht uns so an, als wenn nie versagt hätten.

Das steht auch in Epheser 1,4

Ein Stück heißt „Regentag“ – heute passend zum Wetter:

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