Ich bin gut im Sorgen machen. Und ich bin schlecht darin, sie loszulassen!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1. Petrusbrief, Kapitel 5 Vers 7 (LUTH)

Ja, das weiß ich – und ich versuche es auch. Immer, wenn die Sorgen kommen, versuche ich sie, in ein Gebet umzuwandeln. Und wenn ich damit fertig bin, nehme ich sie wieder auf mich. Vielleicht bin ich nicht gut genug im Werfen (das war ich in der Schule wirklich nicht)?

Eine Freundin hat mir jetzt mal ein anderes Bild erzählt, wie man Sorgen loswerden kann.

Das Hochwasser der letzten Wochen hat viele Bäche und Flüsse in reißende Ströme verwandelt. Sie nahmen alles mit, was nicht fest genug war, um der Strömung standzuhalten.

Wenn ich mir vorstelle, meine Sorgen (Nr. 1, 2, 3 und 4) wären ein Blatt, dass ich in den Fluss werfe und dass dann einfach davongetragen wird… und immer kleiner wird, so dass ich es kaum noch sehen kann… und wenn die Sorge zurückkommt, dann werf ich sie wieder rein… ist das auch eine Möglichkeit, sie loszuwerden.

Die Mutter Moses hat ihren Sohn in einem Korb in den Nil gesetzt und sein weiteres Schicksal Gott anvertraut (hier nachzulesen). So haben wir manche Sachen nicht in der Hand und es bringt nichts, wenn wir verzweifelt versuchen, die Kontrolle zu behalten.

Also: Lass die Sorgen davonschwimmen!

Advertisements