Der Stammhalter der Familie, die unter uns wohnt, ist inzwischen ein zweijähriges munteres Kerlchen. Musik mag er immer noch. Er weiß inzwischen, wo sie her kommt – nämlich von der Etage über ihm – und fordert sie direkt ein (hat mir seine Mama erzählt).

Musik heißt „na-na-na“ und dabei zeigt er mit dem Finger nach oben, wenn ich Klavier spiele. Meist ist es um die Zeit, wenn er ins Bett geht und gehört damit für ihn schon fast zum Abendritual. Manchmal sagt er es auch fragend: „na-na-na“? Das heißt: Spielt Christiane jetzt noch was?

Einmal kam mein Mann von Arbeit nach Hause, ging die Treppe hoch, Jakob war gerade unten im Flur und brachte das auch mit „na-na-na“ in Verbindung. Seine Mama fragte meinen Mann, ob ich nicht was spielen könnte 🙂

Und neulich wollte ich gleich nach dem Abendessen an den Rechner, da sprach mein Eheliebster: „Du musst erst mal Klavier spielen, sonst beschwert sich Jakob!“ O.K. – ich spiele also – und weiß, dass es meinem Mann auch gefällt 🙂

Ist doch echt ein Ansporn, wenn man anderen damit Freude machen kann 🙂

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