Als private Musikerzieherin (ich unterrichte Klavier und Gitarre in meiner „Wohnzimmermusikschule“) erlebe ich hin und wieder mal Überraschungen, die vielleicht in einer „richtigen“ Musikschule nicht (so oft) vorkommen – oder doch?

 

Hier ein paar Anekdoten, die ich gesammelt habe. Namen sind verändert.

  • Es ist 14 Uhr. Ich denke: Etwas Zeit habe ich ja noch, bis P. kommt. Da klingelt es an der Tür und er ist schon da – eine Stunde zu früh – hat sich in der Zeit vertan. Und das Beste: Er strahlt mich fröhlich an, als müsste es so sein. „Kann ja mal passieren.“
  • E. kommt gleich nach der Schule zu mir – ohne Noten, ohne Aufgabenheft. Da musste ich auch schnell mal improvisieren. Aber in meinem Notenstapel und im Computer, wo ich manches gespeichert habe, fand ich, was ich brauchte.
  • B., meine jüngste Schülerin, verkündetete mir vor dem Urlaub: „Da kann ich leider nicht üben, am Strand haben wir kein Klavier.“

Bei allem behalte ich meinen Humor, aber manchmal denke ich auch: „Mit mir können sie es ja machen.“ Trotzdem, ich liebe meinen Job. 🙂

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