… so klein und schlank und spitz 🙂

Ich war heute zu einem Frühstückstreffen von 11 fröhlichen, frommen Frauen (und einem jungen Mann) und nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde im andächtigen Teil die Frage gestellt, was wir denn mit einem Bleistift gemeinsam haben. Dabei wurden die obigen Eigenschaften genannt.

Aber es gibt noch mehr Dinge, die wir von einem Bleistift lernen können:

Ein Bleistift hinterlässt Spuren – und das tun wir auch – immer. Es ist nur die Frage, was es für Spuren sind. Gut ist es, wenn die Menschen, mit denen wir es zu tun haben, durch uns gesegnet und zum Positiven inspiriert und verändert werden. (Weil ich das auch gern möchte, heißt ja auch mein Blog so 🙂 )

Und wenn es doch mal passiert, dass wir unschöne Spuren hinterlassen haben? Dann gibt es den Radiergummi. Der löscht das aus, was wir am liebsten ungeschehen machen möchten. Es ist Jesus, der uns vergibt, zu dem wir mit unserem Versagen kommen können und der uns einen neuen Anfang schenkt – immer wieder neu.

Leider kann der Bleistift nichts von allein tun. Er braucht eine Hand, die ihn führt. Das geht uns Menschen genau so. Uns fehlt oft der Überblick und die Kraft, das Gute zu tun, das wir eigentlich wollen. Jesus sagt: „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15 Vers 5) Aber er möchte gern unser Leben in die Hand nehmen und es füllen mit seiner Kraft.

Und da sind wir schon beim vierten Punkt. Das wichtigste am Bleistift ist das Innere, die Mine. Sie ist es, die den Bleistift zum nützlichen Gerät werden lässt. Deshalb achte auf dein Inneres, was du in dich hineinlässt und was herauskommt! „Pass auf dein Herz auf“, sagt die Bibel, „denn davon wird dein Leben bestimmt.“ (Sprüche 4 Vers 23)

Bei ständigem Gebrauch wird so ein Bleistift auch mal stumpf und man kann mit ihm nicht mehr richtig schreiben. Dann gibt es einen Spitzer. Der ist sehr nützlich, aber für den Bleistift selber sicher nicht angenehm. Denn da fallen Späne, es geht an die Substanz. Wenn Gott an uns arbeitet, verursacht das bei uns auch manchmal Schmerzen. Aber wir werden dadurch brauchbar für ihn.

Was noch richtig cool war: Eine Frau hat uns diese „Bleistift-Andacht“ gehalten und jedem einen Bleistift geschenkt. Eine andere hatte genau diese Geschichte vom Bleistift als Kopie eingesteckt und vorgelesen (in leicht abgewandelter Form) und eine dritte sollte eine Andacht halten und hatte keine Zeit für die Vorbereitung gehabt und war sehr dankbar, dass sie diese gleich verwenden konnte.

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