Der heutige Blogartikel ruht schon länger in meiner Schublade und wartet darauf, geschrieben zu werden.

In einer der letzten Sternstunden berichteten zwei Frauen aus unserem Landkreis über ihre Erlebnisse, die sie auf dem Jakobsweg gemacht haben.

Gründe, diesen Weg unter die Füße zu nehmen, gibt es viele. Eine der beiden Frauen wollte dadurch in ihrem christlichen Glauben weiter kommen, die andere brauchte nach einer turbulenten Phase in ihrem Leben eine Auszeit zum Sortieren und Abstand gewinnen.

Oft ist es wirklich so: Wenn man sich bewegt, kommt etwas in Bewegung, auch in unseren Gedanken und Einstellungen.

© Manfred Zentgraf, Volkach, Germany

Ziel des Jakobsweges ist die Kathedrale von Santiago de Compostela, in dem das Grab des Jakobus sein soll. Um die Pilgerurkunde zu bekommen, muss man mindestens 100 km zu Fuß oder 200 km mit dem Fahrrad oder zu Pferde zurückgelegt haben.

(Karte ein bisschen verschieben, um den Startpunkt zu zeigen – es sind nicht alle Etappen eingezeichnet)

Die beiden Frauen begannen ihren Pilgerweg in Leon und legten die ~ 330 km in – weiß ich leider nicht mehr genau – üblicherweise macht man das in 14 Tagen – zurück.

Was mich an dem Vortrag am meisten beeindruckt hat, war eine Zusammenstellung von Impulsen, warum man sich auf den Weg nach Santiago de Compostela machen sollte.

  • Wenn dich dein Leben bedrückt, Gegenwart wie Zukunft … KOMM!
  • Wenn du glaubst, dass du die Welt ändern solltest … KOMM!
  • Wenn es dir schwer fällt, etwas zu beenden, weil du immer müde bist … KOMM!
  • Wenn du noch nicht entdeckt hast, was du wert bist … KOMM!
  • Wenn du dich einsam fühlst im Leben … KOMM!
  • Wenn du du selbst sein willst und nicht kannst … KOMM!
  • Wenn du nicht an dich glaubst und dich unterschätzt … KOMM!
  • Wenn du noch nicht Jesus von Nazareth entdeckt hast … KOMM!
  • Wenn du keine Antwort auf deine „Warums“ geben kannst … KOMM!
  • Wenn dein sprituelles Leben eingeschlafen ist und du zu einem neuen Leben auferstehen willst … MACH DICH AUF DEN WEG NACH SANTIAGO!
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