Freunde von uns machen im Moment gerade eine schwere Zeit durch. Hilflos sehen wir zu, wie sie leiden und können doch nicht helfen. Das Schlimme an der Sache ist, dass man nicht weiß, wie es ausgeht. Natürlich reden mein Mann und ich öfter darüber und tragen auch im Gebet das Anliegen vor Gott.

Aber ich merke, wie es mich runterzieht, wenn unsere Gespräche nur noch darum kreisen, wie ich selber einen Knoten im Bauch kriege, das Problem aber damit kein Stückchen ändere.

Ist es zu egoistisch, wenn ich dann sage: „Nun mal Stop! Können wir auch mal wieder über etwas Anderes reden?“ Darf ich/muss ich nicht sogar dafür sorgen, dass es mir gut geht, trotz der Leiden um mich herum?

Offene Fragen – ein Balanceakt.

Ich wünsch mir so sehr Leichtigkeit, Lachen, Unbekümmertheit, Spontaneität in meinem Leben – und es gibt so vieles, was die Lebensfreude zu rauben droht.

Nachdenkliche Samstagabend-Gedanken!

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