einzigartig

knetemaennlHeute war bei uns Schulanfänger-Familiengottesdienst. Da waren natürlich die Kinder mit dabei und das Programm war durch einige Mitmach-Teile aufgelockert.

Es ging u.a. um die Bibelstelle aus Jesaja 64,7 (NLB):

Und doch, Herr, bist du unser Vater. Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand.

Da bekam jeder ein Stück Knete und sollte daraus ein Männlein formen. Wer seins fertig hatte, durfte nach vorn kommen und es den anderen zeigen. Wir stellten fest: Jedes Männlein ist anders, so wie auch jeder Mensch einzigartig ist.

Und jeder ist, so wie er ist, von Gott geliebt. Gottes Liebe erwartet keine Vorleistung von uns.

Mein Knetemännlein ist nicht besonders schön (sieht vielleicht eher wie ein Schweinchen aus:) ) – aber es ist einzigartig – wie ich und du und du und du und du ganz besonders!:)

Es gibt nichts Gutes

außer man tut es.

Dieses Zitat von Erich Kästner möchte ich meinen Gedanken heute voranstellen.

Oft habe ich eine klare Vorstellung von dem, was jetzt dran ist, was mir (und anderen) gut täte. Ich weiß, dass sich meine Freundin über einen Brief freuen würde. Ich weiß, dass es mir gut täte, wenn ich jetzt (für mich und Gott) Klavier spielen würde. Ich weiß, dass eine Runde rausgehen mir hilft, um auf andere Gedanken zu kommen.

Aber ich tu’s nicht. Bleib einfach im Sessel sitzen und vertrödele die Zeit mit facebook, twitter & Co. Und deshalb ändert sich auch nichts. Weil ich nichts tue.

Aber wenn ich mich doch aufraffe, fühle ich mich besser. Bin froh und zufrieden.

Also: Raus aus dem Sessel! Runter vom Sofa! Das Leben wartet, gelebt zu werden.

Eine kleine Hilfe, wenn das Aufraffen gar zu schwer ist, ist, sich vorzustellen, wie ich mich hinterher fühlen werde, wenn ich das getan habe, was ich so gerne vor mir herschiebe.

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Rückblick

Nun ist mein Urlaub vorbei. Am Sonntag bin ich gut wieder zu Hause gelandet.

Es war eine sehr schöne Reise. Seht selbst:

Was man in dem Film nicht sieht: das Wetter war sehr wechselhaft – wir hatten einen Tag mit richtig viel Regen, einen mit starkem Wind, Sonne gab’s auch mal. 12-mal rief jemand: „Platten!“ Das ist bei 18 Mitfahrern und 7 Etappen doch ein ganz guter Schnitt! Es gab viel zu essen – für mein Empfinden zu viel. Jemand von unserer Gruppe sagte am Schluss, es war eine „kulinarische Flickentour“:) .

Nun klingt es wieder so, als wäre alles schlecht gewesen. Das war es auch nicht. Ich werde von den guten Eindrücken noch eine Weile zehren und die Erinnerung ist so gnädig, das weniger Gute in die Vergessenheit rutschen zu lassen.

Eins war auf jeden Fall positiv: Wir waren eine lustige Truppe und haben bei allem den Humor nicht verloren.:)

 

Der kleinste Schritt

Manchmal, wenn ein großer Berg Arbeit auf mich wartet, bin ich davon wie gelähmt. Ich kann ihn nicht überschauen und fange deswegen am liebsten gar nicht erst an. Ich fühle mich gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange (oder wie die Schildkröte vor einer langen Treppe).

Heute hieß mein Berg: Sachen packen für den Urlaub. Das fühlt sich für mich schon ein bisschen abenteuerlich an. Ich habe noch keine mehrtägige Radtour mitgemacht und obwohl das Gepäck ja von einer Unterkunft zur nächsten transportiert wird, muss ich das Ganze ja erstmal mit Fahrrad und Deutsche Bahn (ihr wisst schon: „senk ju vor träwelling“:) ) an den Ausgangspunkt bringen. Ich werde euch hinterher von meinen Erlebnissen berichten.

Heute Morgen war ich entgegen meinen Erwartungen  Weiterlesen

Der Schalter

Es gibt so Tage, das springe ich fröhlich aus dem Bett, blicke erwartungsvoll dem Tag entgegen, die Dinge gehen mir leicht von der Hand, in meinem Herzen scheint die Sonne, auch wenn es draußen regnet.

Und dann gibt es noch solche Tage, da drücke ich am Wecker 3-mal die Snooze-Taste, möchte am liebsten gar nicht aufstehen, habe Angst, dass ich die Dinge, die auf mich warten, nicht bewältige, sehe die Zukunft nur düster.

Was ist der Unterschied von diesen und jenen Tagen? Ich habe gemerkt, dass es die Blickrichtung ist. Schaue ich in die Vergangenheit, auf die Lebenssituationen, die (scheinbar) besser waren und möchte sie gern festhalten oder bin ich bereit, in der Zukunft etwas Gutes oder sogar Besseres zu erwarten? Es ist wie ein Schalter, den ich umlegen kann. Ich bin meinen Gedanken und Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert.

Von Marc Aurel stammt das Zitat:

Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken.

Vor kurzem hat mir eine Freundin das folgende Lied zur Ermutigung geschickt:




Und auch Gottes Zusage gibt mir Zuversicht:

,Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe´, spricht der Herr. `Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.‘
Jeremia 29,11 NLB

Gesunde Gewohnheiten

Heute ist mir eine interessante Liste über den Weg spaziert. (hier – wobei ich diese Seite nicht uneingeschränkt empfehlen würde)
Es sind Gewohnheiten, die zu einem gesunden und glücklichen Leben führen (wenn man sich daran hält)

Für Nicht-Engländer übersetze ich sie gern:
0 leere Kalorien/weiterverarbeitete Lebensmittel
1 Stunde Trainig/Lesen
2 Liter Wasser trinken
3 Tassen grünen Tee/grünen Saft
4 Gedanken- und Dehnpausen
5 Dinge zum Dankbarsein
6  Uhr morgens Meditation
7  Minuten lachen
8  Stunden Schlaf
9  -tausend Schritte täglich
10 Uhr abends Zeit zum Schlafen

Statt Meditation würde ich „Zeit mit Gott“ sagen. Es tut mir gut, den Tag mit ihm zu beginnen, Kraft zu tanken, indem ich mit ihm rede und höre, was er mir beim Bibel lesen und beten zu sagen hat.

App-wechslung

fitnessUnd es kam, wie es kommen musste (oder auch nicht): Ich habe die 90-Tage-Challenge meines Fitnessprogrammes nicht durchgehalten. 😦 Ein paar Mal musste ich wegen Erkältung pausieren, dann kam mein Nasenbruch dazwischen und schließlich hatte ich keine Lust mehr, immer dieselben Übungen zu machen. Oder sind das alles Ausreden und es war schlicht und eingreifend einfach nur der innere Schweinehund?

Gestern Nachmittag saß ich da, ich wusste: Ich muss jetzt eigentlich trainieren! aber konnte mich überhaupt nicht dazu überwinden. Ich googelte rum über Fitness, suchte nach Apps und Programmen und dann wusste ich, was ich brauchte: ein bisschen Abwechslung.

Also habe ich mir eine neue App installiert: Woman Workout und gleich damit begonnen. Es gab mir einen neuen Motivationskick und hat Spaß gemacht.

Mag sein, dass mir das mit der Zeit auch wieder langweilig wird – dann suche ich mir eben wieder was Neues. Hauptsache, ich bleibe ich Bewegung!

Und ist es nicht im Leben auch so: Das Einzige, was bleibt, ist die Veränderung.

Bildquelle: iimages / 123RF Lizenzfreie Bilder

mein Sonntag

Heute habe ich mal wieder eine längere Wanderung mit den Stöcken gemacht (inklusive einiger Foto– und Bänkepausen:) )

walkingIch muss ja noch ein bisschen trainieren für meinen Urlaub, obwohl ich da mit dem Rad unterwegs sein werde. Egal, jede Bewegung zählt.

die Brille putzen

brilleEs gibt Tage, da sehe ich, obwohl die Sonne scheint, alles grau in grau. Ich fühle mich einsam, verlassen, wertlos, hab Angst, dass ich meine Arbeit nicht schaffe und mir die nötigen Ideen und die Kreativität fehlen. Keiner ruft mich an, keiner fragt nach mir.

Neulich sagte jemand zu mir: Du musst mal die graue Brille putzen. Meine Sicht der Dinge ist nicht objektiv, meine Gedanken, Gefühle und Stimmungen spielen mir oft einen Streich.

Das Brillenputzmittel heißt Dankbarkeit. Es gibt so viele Dinge auf der Haben-Seite: Ich habe eine Arbeit, die mir Spaß macht. Dabei fühle ich mich ausgefüllt und am richtigen Platz. Ich habe Freunde, eine Gemeinde, in der ich mich wohl und zu Hause fühle, eine Tochter, auf die ich stolz sein kann, Familie und Verwandtschaft, die zu mir halten. Ich kann laufen, mich bewegen, riechen, schmecken, genießen. Ich habe eine schöne Wohnung in wunderschöner Lage und… die Liste ließe sich noch lang fortsetzen.

Im Aufzählen all der positiven Dinge merke ich, wie der Schleier sich lüftet, wie ich wieder klar sehe, wie die Wolken sich verflüchtigen.

In der Bibel steht in Matthäus 6, 22+23:

Dein Auge ist das Fenster deines Körpers. Ein klares Auge lässt das Licht bis in deine Seele dringen. Ein schlechtes Auge dagegen sperrt das Licht aus und stürzt dich in Dunkelheit. Wenn schon das, was du für Licht hältst, in dir Dunkelheit ist, wie dunkel wird dann erst die Dunkelheit sein!
Neues Leben Bibel

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