Einer dem anderen – Gutes weitergeben

IMG-20180415-WA0006Am Sonntag war ich mit einer Freundin wandern. Mir ging’s an demTag nicht so gut und so war ich froh, nicht alleine zu sein. Das schöne Wetter, die Bewegung draußen und das Reden miteinander taten unendlich gut. Und am schönsten war, dass sie ein kleines Picknick eingepackt hatte: Kuchen, Kaffee, Sitzunterlagen und sogar frühlingsbunte Servietten.  Ich habe es ihr dann auch gesagt, dass ich mich gerade richtig umsorgt, ja sogar verwöhnt fühle. Darauf erwiderte sie, dass ihre Freundin das immer für sie tut und sie es diesmal gern an mich weitergibt.

Zwei Tage später erzählte mir eine andere Freundin von der Notlage, in der sie sich befindet. Daraufhin hatte ich eine Idee, wie ich sie unterstützen könnte – nicht nur moralisch, sondern auch ganz handfest.

Ihre Freude und Dankbarkeit zu erleben hat wiederum mein Herz erwärmt.

Das ist wieder mal eine Bestätigung mehr dafür, dass nichts verloren geht, was man aus Liebe tut.

Schaut euch den folgenden Videoclip an, in dem das auch verdeutlicht wird.

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Wenn ich…

abnehmen… das leidige Dauerbrenner-Thema „Ich muss abnehmen“ von meiner Bucket-List streichen würde…

… könnte ich das Leben mehr genießen
… müsste ich nicht so viele Vorschriften einhalten
… würde ich mehr schöne Dinge tun und
… aus Versehen vielleicht sogar abnehmen 🙂

„Embrace“ – „Umarme dich!“ Das ist der Titel eines Films, der Frauen ermutigt, sich selbst, ihren Körper so anzunehmen, wie er ist.

„Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“

taubenDas war die „Dienstanweisung“ für die Tauben, die im Märchen Aschenputtel geholfen haben, Linsen auszulesen.

Wenn ich eine Taube gewesen wäre, hätte ich es sicher genau andersherum gemacht: Die guten hätte ich für mich behalten und die schlechten in den Müll geworfen.

Aber mache ich es im Leben nicht oft so, dass ich mich mehr über Dinge aufrege, die nicht so gut laufen und die guten Sachen dabei vergesse?

Neulich hatte ich mit Leuten zu tun, die ein bisschen schwierig sind. Hinterher lag ein richtiger Druck auf mir. Mein „Autopilot“ hatte die Dinge abgespeichert, die mich belasteten. Im Rückblick habe ich mir noch mal vor Augen geführt, was schön war an der Begegnung und siehe da: solche Dinge gab es tatsächlich, ich musste sie mir nur vor Augen führen. Plötzlich erschien die gemeinsame Zeit in einem anderen Licht.

Wenn zwei Menschen die gleichen Sachen erleben, kann das, was sie darüber berichten, ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem, worauf sie ihren Fokus richten.

Ich möchte mehr und mehr lernen, schöne Augenblicke zu sammeln und diese im Gedächtnis zu behalten. Das, was belastend ist, will ich „in die Tonne“ werfen.

5 Gründe warum du jeden Tag mindestens 30 Minuten spazieren gehen solltest

Auf diesen Artikel bin ich gestern gestoßen, weil der Autor ein Like auf meinem gestrigen Post hinterlassen hat.

So war ich heute motiviert, wieder eine Runde zu gehen trotz Regens. Am Ende wurde ich mit einem Regenbogen belohnt und der richtige Sturm mit Starkregen und Schnee kam erst, als ich wieder zu Hause war.

App jetzt!

appsHeute möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich seit kurzem verwende und sehr nützlich finde.

Bei der ersten (sie heißt HabitBull – auf deutsch: Gewohnheit Tracker – ach, das ist ja schon wieder englisch, also: Gewohnheiten-Verfolger) geht es darum, Gewohnheiten und Routinen einzuüben mit dem Ehrgeiz, den Streak (die Linie) nicht abreißen zu lassen.

Ich habe mich für folgende Gewohnheiten entschieden.

  • nach dem Abendbrot nichts mehr essen
  • jeden Tag mindestens 30 min Bewegung
  • Französisch-Lektion (ja, ich habe angefangen, Französisch zu lernen mit Duolingo – weil mein Urlaubsziel dieses Jahr Korsika ist)
  • jede Woche (mindestens) 2-mal ins Fitness-Studio gehen

Bis jetzt liege ich ganz gut im Rennen Weiterlesen

back to the roots

BAJ (14)zurück zu den Wurzeln

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ dichtete Herrmann Hesse.

Jeder, der etwas Neues anfängt, sei es eine Ausbildung oder eine neue Arbeitsstelle, kennt diesen Zauber: den Schwung, den Enthusiasmus, die Erwartung, die Neugier, vielleicht auch etwas Bangen und Furcht.

Etwas ganz Besonderes ist es, wenn die Beziehung zwischen zwei Menschen beginnt. Man sagt dazu Verliebtheit und ihr wird nachgesagt, dass man dabei manchmal nicht ganz zurechnungsfähig ist. 😉 Gut ist es, wenn die Beziehung auch dann noch von Liebe getragen wird, wenn die Verliebtheit sich verabschiedet.

Eine ganz besondere Erfahrung machen auch viele Menschen, wenn sie Christen werden. Sie sind überwältigt von der Liebe, die sie durch Jesus erfahren und sprudeln geradezu über. Man sieht es ihnen an, dass sich etwas verändert hat.

Doch leider schleicht sich nach einiger Zeit oft der der Alltag und die Routine ein.

Darum geht es in dem Bibeltext, den ich heute Nachmittag zusammen mit einer Freundin gejournalt [klick] habe. Gott sagt zu den Christen in Ephesus:

Erkenne doch, wie weit du dich von deiner ersten Liebe entfernt hast! Kehre wieder zu mir zurück und bemühe dich so, wie du es am Anfang getan hast.
Offenbarung 5,7 – NEUES LEBEN BIBEL

Zurück zur ersten Liebe – einen Neuanfang wagen, das wünsche ich mir und euch!

Heute vor 500 Jahren

begann mit dem Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg die Reformation in Deutschland. Das wird heute ganz groß gefeiert. Doch was geschah damals eigentlich und was bedeutet Reformation? Das wird im folgenden Video erklärt:

Von allen Seiten

BAJ (13)

Puh, so zeitig schon dunkel. Meine innere Uhr kommt da nicht mit. Mein Magen auch nicht. So habe ich heute um 17 Uhr Abendbrot gegessen. Und dann ist der Abend ja noch soooo lang. Und der Blues guckt um die Ecke… Aber das hatten wir ja gestern erst, also heute nicht schon wieder!

Was hilft, weiß ich ja jetzt, ich hab also wieder mein Herz vor Gott ausgeschüttet. Was mir dann in den Sinn kommt, nehme ich als Antwort von ihm. Heute war es wieder eine Bibelstelle, und zwar Psalm 139,5:

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
(LUTHER 2017)

Das wollte ich dann journalen und weil ich schlecht nicht frei Hand zeichnen kann, musste die Google-Bildersuche und das gute alte Blaupapier herhalten.

Das Gestalten hat gut getan, der Inhalt der Aussage rutscht dabei so richtig ins Herz. Wie gut, dass ich nicht allein bin – und du, der du das liest, auch nicht!

gesammelte Tränen

BAJ (12)Ich habe mal wieder gejournalt. (Wer noch nicht weiß, was Bible Art Journaling ist, klicke hier).

Anlass war der gestrige Tag bzw. Abend. Da stand mir das Wasser bis zum Hals, will sagen Oberkante unteres Augenlid. Und das schwappte dann auch raus. Es gibt solche Tage und Stunden, wohl jeder hat das schon mal erlebt. Gut, wenn dann jemand da ist, der tröstet. Bei mir ist oft niemand da.

Und so habe ich meinen Schmerz und meine Traurigkeit zu Gott gebracht, habe einfach mein Herz vor ihm ausgeschüttet. Das kann man nämlich, beten heißt das.

Kurz danach ist mir eine Bibelstelle eingefallen. In Psalm 56,9 (LUTHER 2017) heißt es:

Sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.

Ich habe angefangen zu zeichnen: ein kaputtes Herz, eine Tränenpfütze, einen Krug und dabei ganz real den Trost von Gott gespürt.

Heute habe ich diese Seite der Psalmen in meiner Journaling Bible gestaltet. Was dabei herausgekommen ist, seht ihr oben. (Man kann auch draufklicken, dann wird es größer.) Die Übersetzung des Verses in dieser Bibel finde ich nicht so knackig wie Luther.

Vielleicht passiert euch das auch manchmal, dass ihr gerade niemanden habt, der euch trösten kann, wenn es euch schlecht geht. Dann wünsche ich euch, dass ihr das auch so erlebt, dass Gott tröstet. Und das gilt für jeden, egal ob er Gott (schon) kennt oder (noch) nicht.