Es klappert die Mühle

muehlradam rauschenden Bach – klipp, klapp!

So geht der Text eines Volksliedes.
„Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach –
klipp, klapp!“

So ganz glaube ich das nicht, denn wer kann schon Tag und Nacht wach sein oder ohne Unterbrechung arbeiten? Ich jedenfalls nicht. – Ich brauche sogar tagsüber Pausen, zum Essen zum Beispiel oder ich habe die Angewohnheit, mir mittags ein Schläfchen zu gönnen. (Ich weiß, da bin ich besonders privilegiert. 🙂 )

Aber auch manche Mühlen können nicht ununterbrochen klappern – jedenfalls früher war das so -, nämlich wenn nicht genug Wasser da ist, um sie anzutreiben. In manchen Fällen wird dafür ein Staudamm oder ein Wehr gebaut, um in Zeiten, wenn der Wasserlauf wenig Wasser führt, vom Wasserstand unabhängiger zu sein.

Wahrscheinlich ist meine „Mühle“ an so einem Flüsschen gebaut, das eher weniger Wasser führt und ab und zu brauche ich Zeiten, wo das „Wasser“ erst wieder nachlaufen muss. Dann steht das Wasserrad still und das darf es auch – ohne schlechtes Gewissen.

Vielleicht geht es ja manchen von euch auch so. Dann gönnt euch regelmäßig Zeiten, in denen euer Speicher sich wieder füllen kann!

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Gänseblümchen des Tages

Heute hatte ich eine kleine OP beim Hautarzt. Die OP selbst ging ziemlich schnell, die Wartezeit war länger. Hoffen wir, dass auch das Ergebnis der Histologie gut ist.

Auf dem Rückweg im Bus habe ich eine Frau getroffen, die ich am Anfang meiner Urlaubsreise auch am Bus kennengelernt hatte. Wir haben uns danach auch schon einmal getroffen, miteinander Kaffee getrunken und Urlaubsbilder angeguckt. Wir finden uns wohl beide ganz nett – erstaunlich, was aus so kurzen Begegnungen werden kann. So war die Viertelstunde Fahrt bis nach Hause ganz angenehm.

Als ich dann, zu Hause angekommen, meine 4 Treppen hochstapfte, öffnete sich in der 2. Etage eine Tür und die dort wohnende Frau trat heraus (sie muss mich wohl kommen sehen haben – manche meiner Mitmieter sind sehr aufmerksam) und bedankte sich, dass ich gestern so schön Klavier gespielt habe. Sie hört mir gerne zu, wenn ich was Schönes spiele. Sie wohnt zwei Etagen unter mir! Mein Klavier ist wohl doch nicht gerade leise.

Ich habe auf meinem Tablet (ich habe jetzt schon viele Noten digital) nachgeguckt, was ich gestern Vormittag gespielt habe und gesehen: Es war dieses Stück (in einer etwas einfacheren Version  🙂 )

Das sind so die kleinen Freuden des Alltags.

Noch mehr Gänseblümchen gibt es bei Hoffnungsschein.

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vorher – nachher

Kennst du solche vorher-nachher-Bilder? Es gibt sie zu verschiedenen Bereichen: eine tolle neue Frisur, vom Typberater neu eingekleidet, der schwabbelige Bauch ist weg (nach hartem Training und strenger Diät).

Im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg gab es eine Protestaktion mit dem Titel 1000 Gestalten

Auf der Website (siehe oben) kann man interessante Informationen bekommen über die Bedeutung, den Verlauf und was die Aktion für Echos gefunden hat.

Mich hat der Film sehr bewegt und mir Material für einen Hauskreis geliefert.

Es kamen mir mehrere Gedanken, für welche „Vorher“ und „Nachher“ er stehen könnte: Weiterlesen

Ja, Vater!

BAJ (11)Es ist Nacht. Ein Mann kniet in einem Garten in der Nähe von Jerusalem und kämpft den schwersten Kampf seines Lebens. Drei seiner Freunde hat er einen Steinwurf weit entfernt zurückgelassen. Sie sind eingeschlafen. Für sie ist das eine ganz normale Nacht. Sie verstehen nicht, was hier passiert.

Der Mann, Jesus, ringt in Gebet mit Gott, seinem Vater. Er weiß, was auf ihn zukommt: dass man ihn verhaften, verspotten, geißeln, anspucken und schließlich auf grausame Art und Weise töten wird. „Vater, wenn es möglich ist, so lass diesen Kelch an mir verübergehen. Doch nicht mein Wille, sondern der deine soll geschehen.“

Der biblische Bericht (hier nachzulesen) führt nicht aus, wie lange dieser Kampf gedauert hat. Am Ende ist Jesus bereit, den schweren Weg ans Kreuz zu gehen.

Ich denke, dass kein Mensch jemals in solch einer schweren Situation gestanden hat oder stehen wird. In all unseren Schwierigkeiten und Krisen sind wir nie allein, denn Jesus ist immer da. Er weiß, was wir durchmachen.

Jeder, der in einer Lebenskrise steckt, Weiterlesen

Wenn du es sagst…

BAJ (10)Wenn du es sagst…

das ist ein geflügeltes Wort unter Freunden oder Liebenden. Wenn du es sagst, dann wird es wohl so sein oder dann werde ich es tun. Dass man sich so auf sein Gegenüber einlässt, setzt Vertrauen voraus. Man muss den anderen gut kennen und seinen Worten Glauben schenken, auch wenn man selbst vielleicht anderer Meinung ist.

So ähnlich ergangen ist es Petrus, einem Nachfolger von Jesus. Allerdings war er da noch Fischer am See Genezareth. Er hatte eine erfolglose Nacht hinter sich. Umsonst waren sie zum Fischen ausgefahren und mit leeren Netzen heimgekommen.

Am Morgen begegnete er diesem Fremden, dem Rabbi. Er hatte wohl schon von ihm gehört, denn Jesus hatte schon einige Wunder getan. Jesus bittet Petrus, sein Boot benutzen zu dürfen und spricht vom See aus zu den Menschen. Danach sagt er zu Petrus: Fahre hinaus auf den See und wird die Netze aus!

Petrus ist erstaunt. Das ist doch sinnlos! Weiterlesen

… und Pfingsten?

BAJ (8)Mit Ostern und Weihnachten kennt man sich ja noch aus. Aber was ist eigentlich dieses Pfingsten? Zwei Feiertage, leider keine Geschenke. 😦 Irgendwas mit Feuerflammen und Heiligem Geist soll da gewesen sein, damals, in Jerusalem.

Wer den Bericht in der Bibel nachliest, wird feststellen, dass da etwas Neues begonnen hat. Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde. Gott hat seinen Geist gesandt und damit wurden aus furchtsamen Jüngern, die sich nach der Kreuzigung von Jesus versteckt hatten, kraftvolle Verkündiger der Guten Nachricht, dass Menschen mit Gott Frieden bekommen können.

Ohne den Heiligen Geist könnte kein Mensch Christ sein. Wir müssten es aus eigener Kraft schaffen und das ist unmöglich!

Der Heilige Geist ist der Tröster. Er erinnert uns an das, was Jesus gesagt hat. Jesus spricht heute noch zu uns und durch den Heiligen Geist können wir ihn hören.

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Johannes 14,26 (LUT)

Ich habe mal wieder meine Journaling Bible herausgeholt und eine Seite gestaltet.

offene Augen

BAJ (7)„Mach doch mal die Augen auf!“ so sagt man zu jemandem, der etwas verträumt durch den Tag geht und manches Naheliegende übersieht. „Er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht!“ ist noch so ein Spruch. Manchmal sind wir einfach blind.

Blind sind wir auch normalerweise, wenn es um die Dinge geht, die Gottes neue Welt betreffen. Christen werden oft belächelt, weil sie etwas glauben, was sie nicht sehen. Jesus muss uns die Augen öffnen, damit wir ihn und sein Handeln wahrnehmen.

So ging es auch den zwei Männern, die nach der Kreuzigung Jesu von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren. Sie redeten über die Dinge, die sie beschäftigten und merkten nicht, dass der dritte Wanderer, der sich zu ihnen gesellte, Jesus war. (Hier ist die Geschichte nachzulesen.) Erst als er mit ihnen aß und das Brot brach, „gingen ihnen die Augen auf“. Zu diesem Vers habe ich eine Seite in meiner Journaling Bible gestaltet.

Und es fiel mir ein Lied dazu ein:

Leerzeit

klick aufs Bild macht’s größer

oder: Wenn ich mich nicht überwinden kann zu etwas, was mir eigentlich Spaß macht – und es trotzdem tue.

(Zu diesem Thema habe ich ab und zu schon geschrieben. Es taucht halt immer mal wieder auf.)

Diese Woche waren noch Ferien und so hatte ich auch noch keinen Unterricht wieder und ziemlich viel freie Zeit. Da kann man ja soooo viel Schönes machen. Und letztlich muss man sich doch aufraffen.

So geht es mir schon eine Weile mit meiner Gitarre. Eigentlich Weiterlesen

Das war’s – war’s das?

tulpeRückblick auf die Fastenzeit 2017

In den 7 Wochen vor Ostern habe ich den Kurs „7 Wochen weniger online & bewusster leben“ durchgearbeitet. D.h. ich habe es nicht jeden Tag geschafft und werde noch etwas länger brauchen, um die täglichen Impulse zu lesen und die Anregungen umszusetzen.

Was ich aber geschafft habe: Ich habe auf facebook und twitter verzichtet. Na gut, zu meinem Geburtstag musste ich doch mal auf facebook reingucken. Ich wollte ja wissen, wer mir alles gratuliert hat und mich bedanken – gehört sich so! 🙂

Am Anfang war es eine ziemliche Umstellung und es hat mir echt was gefehlt. Aber dann habe ich entdeckt, das real life auch eine ganze Menge zu bieten hat. Ich habe viel mehr Bücher gelesen, Tagebuch geschrieben und schöne Filme angeschaut, hab gestrickt und gehäkelt, Besuche gemacht und bekommen und war auch mehr draußen. Kurz vor Ostern habe ich BAJ für mich entdeckt!

Zumindest einge von diesen Veränderungen Weiterlesen