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Kleine Liebesbeweise

Meine Tochter bringt mir gerne mal Blumen mit.

Sommerimpressionen (33)

Da freut sich natürlich das Mutterherz. Und über die Tatsache, dass sie dafür einen Teil des Fahrgeldes für den Bus, das ich ihr schon für morgen gegeben hatte, verwendet hat, drücke ich mal großzügig ein Auge zu. ;)

„Mama, du kaufst ja nie Blumen!“ – Sollte ich das öfter tun?

Alpenveilchenschwemme

Als mein Mann am Samstag von seiner Bergtour wiederkam, brachte er eine ganze Palette Alpenveilchen mit. Er hatte auf dem Rückweg bei Verwandten angehalten, die eine Gärtnerei haben. Und die haben ihn nicht nach Hause fahren lassen, ohne ihm etwas mitzugeben.

Erst dachte ich: „Oh Schreck, was soll ich mit den ganzen Alpenveilchen.“ Heute habe ich angefangen, sie weiter zu verschenken. Zwei Frauen habe ich damit schon eine Freude gemacht und morgen gebe ich die anderen noch weiter. Es ist schön, wenn man etwas verschenken und anderen damit eine Freude machen kann.

alpenveilchen

(Die Tropfen sind vom Regen. Ich habe sie gerade vom Balkon geholt, damit es ihnen über Nacht nicht zu kalt wird draußen.)

Gut angekommen

im Ziel nach 6,1 km Schnupperwalking beim 6. Weidatal-Marathon.

Mein Mann hat mich mit gezückter Digi in Empfang genommen, mich auf der Zielgeraden noch mal kräftig angespornt („Mach Schwung!“) und dann ein strahlendes Siegerfoto von mir geschossen.

Na ja, Sieger war ich nicht ganz, aber die Letzte auch nicht! Dabei sein ist alles!

Weidatalmarathon (6)

Mein Drahtesel

Normalerweise lässt er mich nicht im Stich.

Am Samstag habe ich eine schöne Radl-Runde gedreht und bin dabei auf die Strecke gekommen, wo gerade die Triathleten unterwegs waren. Ich wusste nicht, dass der Wettkampf dort gerade ablief. Aber ich war in der Gegenrichtung unterwegs. Außerdem hatte ich ja keine Startnummer. So wurde ich nicht aus Versehen in die Wertung einbezogen. ;)

Diese Woche bin ich wieder mal Strohwitwe. Mein Mann macht mit einem Freund eine Bergtour. So habe ich auch kein Auto und musste heute meinen Einkauf mit dem Fahrrad bewältigen. Wahrscheinlich hatte ich es zu einseitig beladen. Jedenfalls beschwerte es sich auf dem Rückweg: Der Kettenwerfer verklemmte sich in den Speichen und es ging gar nichts mehr. So – was tun?

Ich schleppte erst mal die Satteltasche und den Einkaufskorb – beides voll – zu meiner Freundin und ließ das Rad angeschlossen auf dem Bürgersteig stehen. Dann holte ich das kranke Fahrrad, wobei ich das Hinterrad anheben musste. Aber dann begegnete mir ein freundlicher Mensch, den ich kannte. Er konnte es zwar nicht auf der Stelle reparieren, aber zumindest fahrbar machen. So konnte ich meine Einkäufe dann doch noch nach Hause bringen.

Morgen will der Mann meiner Freundin mal draufgucken, ob er die Gangschaltung wieder reparieren kann.

Abendgruß

Gerade, als ich beim Bloggen bin, ruft mich mein Mann ans Küchenfenster und zeigt mir das hier:

Sommerimpressionen (31)

Ein Gruß vom Vater im Himmel: Er denkt an uns und steht zu seinem Wort, nachzulesen in 1. Mose 8:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Ich hab’s getan

Am 13. September startet der 6. Weidatal-Marathon in Weißendorf, unserem Nachbardorf. Heute habe ich mich dazu angemeldet. Als Strecke habe ich Schnupperwalking (6,10 km) gewählt. Vor 2 Jahren war ich noch unter den Läufern und bin 11 km gelaufen. Für voriges Jahr hatte ich mir einen Halbmarathon vorgenommen, aber das kam dann anders als gedacht. Die Diagnose Kniearthrose beendete meine Läuferkarriere.

Trotzdem freue ich mich auf den Lauf, oder sollte man sagen, das Walken. Ich bin wieder dabei (krieg wohl auch wieder ein T-Shirt :) ). Es ist nicht ein Weg bergab, sondern ein neuer Anfang.

Alibi überprüfen

Schon seit längerer Zeit wundere ich mich über meine Knie und dass ich fast keine Beschwerden mehr habe. Nun ist es ein Jahr her, dass ich nach dem Joggen akute Schmerzen hatte. Danach war ich länger in sportäztlicher und physiotherapeutischer Behandlung. Der Arzt hatte zwar gesagt, dass die Behandlung langwierig wäre, dass es aber möglich sei, dass ich in einem Jahr keine Beschwerden mehr habe.

Vor kurzem waren wir in der Sächsischen Schweiz wandern. Ich traute aber dem Frieden nicht so richtig und sagte, dass ich Angst hätte wegen meinen Knien. Meine Schwägerin meinte dazu: „Hast da ein gutes Alibi?“ – Das hat mich ein bisschen nachdenklich gemacht. Schiebe ich meine Knie – vielleicht unbewusst – vor, um mich vor der Bewegung zu drücken?

Heute habe ich mit meinem Mann eine nicht nur ganz kleine Radtour gemacht. Na, wir werden ja sehen… Sollte es natürlich wirklich sein, dass ich danach keine Beschwerden bekomme, dann müsste ich wirklich mal mein Alibi überprüfen ;)

Das war

Ostsee 2009

Gestern sind wir von einem schönen Kurzurlaub an der Ostsee zurückgekommen. Wir haben ein verlängertes Wochenende mit Freunden in einem Ferienhaus verbracht. Es ging ganz gemütlich und entspannt zu und wir haben die Zeit voll genossen.

Klicke auf das Bild, um die Diashow zu starten.

Schuby (10)

Ma-To-Abend

„Wann machen wir mal wieder Ma-To-Abend?“ fragt mich mein Mädel öfter. Ma-To-Abend, das bedeutet: Mama-Tochter-Abend. Zeit nur für uns beide.

Gestern Mittag stellte sie diese Frage wieder mal. „Selbst ist die Braut“ kam im Kino und das ist doch eher ein Frauenfilm. Ja, da hatte ich auch Lust drauf und so machten wir uns am Abend auf den Weg. Oft gehen wir nicht ins Kino, so war es schon etwas Besonderes. Ich genieße es, dass mein Teenie-Mädel immer noch gern mit mir zusammen ist. Der Film hat mir auch gefallen, so hat es sich gelohnt.

Erst das Vergnügen

… dann die Arbeit!

Ja, ich weiß, das habe ich mal anders herum gelernt, aber so hat es auch Vorzüge. Ich will es erklären.

Als freischaffende Haus- und Familienfrau habe ich das Privileg, meine Zeit selbst einteilen zu dürfen. Heute standen einige To-Do’s auf meiner Liste und ins Freibad wollte ich auch noch. Der erste Termin heute Früh war Physiotherapie. Die verordnete Nachruhe zu Hause hielt ich ein – und dann konnte ich mich nicht mehr aufraffen, meine Liste abzuarbeiten. Also habe ich mich auf mein Radl geschwungen und bin ins Freibad gefahren. Es war noch nicht so viel Betrieb, so konnte ich ungestört meine Bahnen schwimmen und war pünktlich zum Mittag vorbereiten wieder zu Hause.

Am Nachmittag habe ich dann schwungvoll meine Arbeiten erledigt. Vielleicht wäre ja sonst der Freibad-Besuch ganz hinten runter gerutscht. So habe ich mich mit etwas, was mir Spaß macht, motiviert, um die weniger angenehmen Dinge zu erledigen.

Diese Regel sollte nicht immer so herum eingehalten werden, aber ab und zu darf man auch gegen all zu strenge Prinzipien verstoßen.

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