18. November 2009 von Christiane
Die grauen Novembertage fordern ihren Tribut. Ich bin stimmungsmäßig oft nicht so gut drauf. Gestern Nachmittag habe ich überlegt, was mir gut tun würde und das habe ich dann gemacht:
- Zuerst habe ich eine Runde Gymnastik gemacht, da es draußen regnete und ich nicht beim Walken nass werden wollte.
- Dann habe ich meine Haare gewaschen und gefönt. Frisch gestylt fühle ich mich auch immer besser.
- Mein Klavier hatte ich auch ein paar Tage schon nicht bearbeitet. Nach ein paar Stücken, die ich gespielt habe, ging es mir richtig gut.
Manchmal muss ich mich zu den Dingen, die mir gut tun, aufraffen. Aber ich will mir merken, was mir gut tut und es im Bedarfsfall anwenden. Dazu muss ich nicht unbedingt auf trübes Wetter warten. Und vielleicht fallen mir mit der Zeit ja noch mehr Punkte auf der Liste der „Guttuer“ ein.
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31. Oktober 2009 von Christiane
Vor einer Woche waren mein Mann und ich zu zweit im Urlaub. Wir haben eine Rundreise durch die Alpen gemacht. Unsere Tochter blieb allein zu Hause und hat es auch ganz gut gemeistert. In der Mitte der Woche hatte mein Mann Geburtstag und staunte nicht schlecht: Morgens um 1.47 Uhr ging sein Handy los und meldete den Eingang einer SMS – von zu Hause. Unser Kind gratulierte, wünschte alles Gute zum Burzeltag. Die SMS endete mit den Worten: Mir geht’s gut und schau nicht auf die Zeit
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15. Oktober 2009 von Christiane
So geschehen gestern:
Ich schaue aus dem Fenster, sehe, wie der Wind die Bäume zaust und denke: Nee, bei dem Wetter gehe ich nicht mehr raus. Aber eigentlich sollte/wollte ich doch noch walken. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund beginnt.
Eigentlich weiß ich ja, dass ich mich hinterher richtig gut fühlen werde. – Übrigens sind wir Menschen die einzigen Erdenbewohner, die sich etwas vorstellen können, was noch nicht da ist, wie es hinterher sein wird. Tiere können das nicht. -
Diese Fähigkeit also hat mir geholfen, mich aufzuraffen. Handschuhe und Mütze aus den Tiefen der Garderobe gekramt (wir haben Oktober!!) und dann los. Als mir der Wind um die Nase pfiff, da fand ich das richtig toll. Hat doch was!
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12. Oktober 2009 von Christiane
Heute Nachmittag hatte ich mir einen Stadtbummel vorgenommen. Aber dann rief der Klavierstimmer an, dass er diese Woche kommt und plötzlich hatte ich überhaupt keine Lust mehr zum Shoppen, weil ich an die Rechnung dachte, die dieser mir präsentieren würde. Aber deswegen zu Hause bleiben und dem Prasseln der Regentropfen auf der Fensterscheibe lauschen? Meine Tochter ermutigte mich: „Mach was, Mama!“
Durch die Geschäfte zu bummeln, auch wenn man nichts kauft, weil die Spiegel in den Umkleidekabinen nicht das gewüschte Resultat zeigen, ist auf jeden Fall besser, als sich die Decke auf den Kopf fallen zu lassen. Beim Nachhausefahren habe ich die Wolkengebilde bewundert und mich am Tanz der fallenden Blätter erfreut, das war schön.
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10. Oktober 2009 von Christiane
Heute beim Üben für das Geburtstagslied für unseren ehemaligen Chorleiter, das wir morgen im Gottesdienst vortragen wollen, fehlte der Tenor. Der einzige Tenor, den wir haben, ist nämlich eben dieser Chorleiter. Normalerweise singe ich ja Sopran, aber ich kann vom Blatt singen und Bassschlüssel lesen kann ich auch. Also wurde ich kurzerhand zum Tenor befördert bzw. herabgesetzt, was die Tonhöhe betrifft. Nach ein paar Mal durchsingen fühlte ich mich auch schon ziemlich sicher in der neuen Tonlage und hoffe, dass es morgen klappt.
Ich kann mich erinnern, dass es beim Weihnachtsoratorium, wo ich auch vor einigen Jahren schon mal mitgesungen habe, weibliche Tenörinnen gab.
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9. Oktober 2009 von Christiane
Heute Morgen hat mich unser Mädel geweckt mit einer Tasse Cappuccino, die sie mir ans Bett gebracht hat – mit extra viel Schaum. Mir wurde ganz warm ums Herz – so viel Liebe.
Aber ganz verwunderlich ist es nicht, mein Mann hat mir nämlich heute Mittag erzählt, wie unser Kind es genießt, von ihm geweckt zu werden: mit einer kleinen Streicheleinheit und leiser Musik.
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7. Oktober 2009 von Christiane
Im vorigen Jahr habe ich immer denselben Platz draußen zu verschiedenen Jahreszeiten fotografiert. Nun wird es Zeit, dass ich die Bilder mal publiziere.
Klicke auf das Foto, um die Diaschau zu starten.

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6. Oktober 2009 von Christiane
Wenn ich mal keine Lust zur Hausarbeit habe (was öfter vorkommt), gibt es etwas, was da garantiert hilft: mp3-Player und Ohrstöpsel, so wie bei meiner Maus hier:

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2. Oktober 2009 von Christiane
Gestern hatte ich ein kleines Computer-Problem – aber doch groß genug, dass ich es nicht allein lösen konnte. Das Anti-Viren-Programm lief nicht richtig und ohne bzw. mit nicht geupdatetem (scheußliches Wort) wollte ich auch nicht ins Netz gehen. So rief ich das Büro-Zentrum an, wo die freundlichen Service-Techniker sitzen, die sich auskennen und bekam auch gleich einen Termin, dass ich ihn bringen kann. Heute konnte ich ihn auch schon wieder holen. Es geht wieder.
Allerdings konnte ich mir nicht verkneifen, mich gegenüber meinem Mann zu beschweren, dass ich mich immer um den Computer kümmern muss. Woanders ist so was Männer-Aufgabe. Da sagte er mir: „Du bist bei uns der Computerexperte.“ Er hat auf Arbeit genug am PC zu tun und möchte, dass er sich nach Feierabend nicht auch noch um so etwas kümmern muss. Es ist nicht so sein Ding. – Aha, na gut, dass ich’s gesagt bekommen habe. Es gibt halt unterschiedliche Rollenverteilungen.
Mein Mann erzählte mir noch, dass seine Kollegin, die Buchhalterin der Firma, sich zu Hause nicht um die Finanzen kümmert, sondern gern von ihrem Mann das Geld in Empfang nimmt, das sie ausgeben darf. Dafür besorgt sie Baustoffe, wenn das nötig ist. Das ist das, was ihr Mann sonst beruflich macht.
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28. September 2009 von Christiane
Heute wollte ich meinen Obstkorb nachfüllen und guckte zu dem Platz, wo immer die Äpfel stehen. Aber da war gähnende Leere. Ich war doch der festen Überzeugung, am Freitag Äpfel gekauft zu haben. Ich guckte noch mal auf den Kassenzettel, da standen sie wirklich drauf. Also musste ich sie wohl beim Einpacken an der Kasse stehen gelassen haben.
Heute musste ich wieder in diesen Supermarkt und kaufte u.a. Äpfel. An der Kasse fragte ich die Verkäuferin, ob ich meine Äpfel am Freitag stehen gelassen hätte. Ich wusste noch, welche Verkäuferin kassiert hatte. Sie drückte ihre Klingel, da kam selbige Verkäuferin und die konnte sich wirklich noch an meine vergessenen Äpfel erinnern. So brauchte ich sie heute nicht noch mal zu bezahlen.
Über solche Kleinigkeiten im Alltag freut sich doch der Mensch
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